Herzlichen Dank für die Unterstützung

Grüezi mitenand

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen und Ihren Fraktionskolleginnen und Kollegen für euer Engagement und Unterstützung der Biker im Thurgau bedanken.

Der vorletzte Mittwoch hat gezeigt, dass die Regierung nicht einfach 7.9% der CH-Bevölkerung (Biker im Kanton) aus dem Wald aussperrt, obwohl dies einige möchten.

Der Bund hat mit der Wegleitung für die Anlage von Mountainbikewegen (Erstellung Velowegenetz) geschrieben «Mountainbiker bevorzugen Wege und Trails abseits des motorisierten Verkehrs und ausserhalb des Siedlungsgebiets». Trotzdem wollte man uns nur noch auf Forstwegen fahren lassen, die für Biker «wie fahren auf der Autobahn» sind.  

Das Bundesamt Astra hat Studien, die belegen, dass die Biker auf Wegen / Trails nicht mehr Abrasion erzeugen, als Wanderer. Dies sind alles Punkte, die nicht beachtet wurden und man wollte einfach die Biker aussperren.

Apropos Wanderer – ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Spaziergänger, Wanderer, Jogger, Hündeler, Nordic-Walker usw. von dieser Bestimmung / Ahndung nicht tangiert werden? Finden nur wir, dass dies komisch ist, wenn sich diese Nutzer frei im Wald bewegen dürfen, aber Biker nicht. Das Verbot für Fahrten auf unbefestigten Wegen ist für Biker immer noch vorhanden!

Biken ist unterdessen Breitensport und entsprechend populär. Wir halten unsere Mitglieder immer wieder an, sich umsichtig und korrekt auf den Trails zu verhalten und auch den Konsens mit den anderen Nutzern zu suchen. Wir leben auch das Konzept Fairtrail und fördern den Austausch mit den anderen Nutzern, Besitzern, Forst und Jagd. Dies bedingt aber auch ein Entgegenkommen dieser.

Nur wenn alle aufeinander zugehen, finden wir gute Lösungen. Die Biker sind bereit.

Wir hoffen, dass wir auch für weitere Lesungen auf Ihre Unterstützung bauen können.

Beste Grüsse und schöne Ostern

Erfolg für Thurgauer Mountainbiker

Die Arbeit der IG MTB TG trägt Früchte, denn nachdem die erste Eingabe nichts gebracht und bei der zweiten Eingabe in der Vorberatenden Kommission des Grossen Rates trotzdem knapp für die Ahndung des Verbots gestimmt wurde (statt es abzulehnen), haben wir mit einer 3. Eingabe bei allen Mitgliedern des Grossen Rates den nächsten Schritt vollzogen. Danach waren alle gespannt auf die Rats-Sitzung vom 20.03.2024 (Regierung TG).

Die Ahndung im neuen Waldgesetz wurde heute im Grossen Rat abgelehnt. Dies ist für die Thurgauer Biker ein toller Erfolg, damit wir auch in Zukunft auf unseren Wegen im Wald fahren können.
Durch die Unterstützung der geschlossenen FDP und Teilen von SVP und anderen Parteien konnte dies erreicht werden.

Gleichzeitig ist es aber trotzdem wichtig, dass wir weiterhin Lobbyarbeit leisten und auch Leute ansprechen, die unser Hobby «nicht artgerecht» ausüben, damit wir nicht nur geduldet im Wald unterwegs sind.

Wir sind auch weiterhin auf das gute Zusammenspiel der verschiedenen Nutzer angewiesen und fördern dies (z.B. mit den Fairtrail-Leitlinien). Unser Ziel muss es sein, dass wir gemeinsam weiterkommen. Dies ist dann auch für das Mountainbike-Konzept wichtig, an dem der Kanton dran ist.  Wenn wir aufzeigen können, dass wir keine Chaoten sind, dann öffnen sich Türen.

Schweiz: Jetzt kommt der Trail-Befehl vom Staat

Die Schweizer Bevölkerung hat im März 2022 das Veloweg-Gesetz in die Staatsverfassung geschrieben und damit auch die MTB-Infrastruktur zur behördlichen Chefsache erklärt. Nun zeigt sich, in welche Richtung es geht: Singletrails!

Die Organisation Schweiz Mobil ist in der Schweiz ein fester Begriff und hat sich in den letzten 15 Jahren einen Namen gemacht in der Entwicklung und der Umsetzung des «Mountainbikelands». Nach der Annahme der Veloweg-Initiative im März 2022 wurde Schweiz Mobil vom Bundesamt für Strassen (Astra) in den Stand der offiziellen Fachstelle für das Thema Mountainbike gehoben und damit zur zentralen Institution, wenn es um die Umsetzung des Veloweggesetzes für Mountainbiker geht. Dieses gibt vor, dass in der Schweiz die Planung, der Bau und der Unterhalt von Mountainbike-Strecken eine Staatsaufgabe ist. Lies weiter bei Ride

2. Nationale MTB-Fachtagung, 25.10.2023, Bern

Diese Fachtagung wurde von Schweiz Mobil im Namen des ASTRA organisiert und sehr professionell durchgeführt. Teilgenommen haben über 170 Interessierte aus den Kantonen, den MTB Vereinen, Trailbauer usw. Ziel der Tagung war eine Übersicht zu schaffen über den Stand der Kantone in der Umsetzung des Veloweggesetzes. Der Status in den Kantonen ist sehr unterschiedlich. Je mehr Interesse von den Tourismusverantwortlichen vorhanden ist, desto besser ist das Angebot an attraktiven, offiziellen Trails. Im Mittelland mit 2/3 der Einwohner der Schweiz ist das Angebot verschwindend klein. Dies vor dem Hintergrund, dass der MTB Freizeitsport die Nummer 15 der wichtigsten Sportarten in der Schweiz ist! Und zur Umsetzung in den Kantonen folgende Aussage von Silvio Zala, ASTRA: Der Weg ist das Ziel! D.h. nur mit einem attraktiven Angebot mit Single-Trails kann das wilde Fahren in den Wäldern verhindert werden. Wir vom Vorstand haben den Tag genutzt unser Netzwerk weiter auszubauen und konnten uns intensiv mit dem Vertreter Langsamverkehr Thurgau austauschen. Für Fragen zur Tagung steht der Vorstand zur Verfügung, Videos und Präsentationen findet ihr über die Links unten.

Videos vom Anlass:
Update MTB Schweiz (präsentiert von Silvio Zala und Dave Spielmann)
MTB-Planungen in den Kantonen (präsentiert von Dominik Hug und Bruno Hirschi)
System Mountainbike 2.0 (präsentiert von Dominik Hug)

Präsentationen vom Anlass (PDF):
Update MTB Schweiz
Praxisbeispiele aus den Kantonen Freiburg, Schwyz und Zürich
System Mountainbike 2.0

Swiss Cycling MTB Netzwerkanlass, 12.9.2023, Bern

Impressionen des Netzwerkanlass Mountainbike-Plattform 2023 fotografiert am Dienstag, 12. September 2023 im Eventraum Schwellenmaetteli Bern. (Swiss Cycling / Simon Boschi)

Wir vom Vorstandes haben die IG MTB TG an diesem Netzwerkanlass mit anderen Vertretern von MTB-Clubs, -Vereinen sowie anderen Organisationen vertreten. Am Anlass hatten rund 70 Personen teilgenommen, um sich über die Entwicklung im Bereich Mountainbiken auszutauschen. Ausgewogenes MTB-Netz, Koexistenz und öffentliche Finanzierung standen bei den Diskussionen im Mittelpunkt. Detaillierte Informationen über den Anlass findet ihr hier.

Swiss Cycling hat zudem eine Mountainbike Plattform zur Verbesserung der Rahmenbedingungen aufgeschaltet, Übersicht und Kommunikation aller am MTB- Freizeitsport Interessierten. Für relevante Ansprechpartner in den Kantonen ist die MTB-Karte zu empfehlen.